Frankfurter Rentenmarkt tendiert weiter schwach

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Mittwoch weiter unter Druck gestanden. Ebenso erging es fast allen andere...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Mittwoch weiter unter Druck gestanden. Ebenso erging es fast allen anderen Staatspapieren aus der Eurozone. Der für den deutschen Markt richtungweisende Euro-Bund-Future fiel gegen Mittag um 0,20 Prozent auf 163,45 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug auf 0,45 Prozent.

Am Markt wurde als wesentlicher Treiber die als weniger brisant empfundene politische Krise zwischen den USA und Nordkorea genannt. Zumindest war eine weitere Verschärfung des Konflikts bis zuletzt nicht festzustellen. Konjunkturdaten aus der europäischen Währungszone wurden dagegen nur zur Kenntnis genommen. Das Statistikamt Eurostat bestätigte seine Erstschätzung, wonach das Eurogebiet im zweiten Quartal um 0,6 Prozent zum Vorquartal gewachsen ist.

Im weiteren Handelsverlauf dürften zum einen Zahlen vom US-Immobilienmarkt auf Interesse stoßen. Zum anderen warten Analysten und Anleger auf das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der Fed, das am Mittwochabend veröffentlicht wird. Man erhofft sich Hinweise auf den geldpolitischen Kurs im weiteren Jahresverlauf. Bisher wird erwartet, dass die Fed im September den Startschuss für den Abbau ihrer aufgeblähten Bilanz geben wird. Gegen Jahresende könnte dann noch eine weitere Zinsanhebung folgen.

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