„Endlich angeschrieben!“

Im dritten Spiel klappte es für Kirchbichl gestern mit dem ersten Sieg. Und auch Aufsteiger Mayrhofen schrieb erstmals an.

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Von Alois Moser

Innsbruck –Nach zwei bitteren Niederlagen und einem Torverhältnis von 3:12 hatte Kirchbichl-Trainer Paul Schneeberger seinem Team die Rute ins Fenster gestellt. Und seine Mannschaft zeigte eine Reaktion: Gegen St. Johann brachen die Kirchbichler gestern mit einem 3:1 den Bann.

Dabei wurde die Führung durch Jamnig (15.) von den Gästen schnell wieder ausgeglichen. Doch die Hausherren wirkten vor allem vor dem gegnerischen Tor wie verwandelt, Tore durch Moser (23.) und Knezevic (31.) waren die logische Folge. „Heute haben wir gewonnen, ohne zu glänzen“, fasste Schneeberger zusammen: „Aber das ist mir so was von egal, Unsere Aufgabe war, drei Punkte zu holen, und das haben wir getan.“ „Kollektives Versagen“, lautete indes der Kommentar von Pendant Albert Trixl: „Heute waren wir extrem schlecht.“

Mitaufsteiger Mayrhofen durfte indes beim 3:2-Heimsieg gegen den SVI erstmals über drei Punkte jubeln. „Ein ganz wichtiger Sieg für uns“, freute sich Trainer Reinhard Hofer: „Und ein verdienter noch dazu.“ Die Zwei-Tore-Führung konnten die Gäste aus Innsbruck noch ausgleichen, ein direkter Freistoß in der 88. Minute schoss die Zillertaler ins späte Glück. „Den hat der Christian Pendl wunderschön versenkt“, zollte Hofer seinem nervenstarken Siegtorschützen Respekt. Und auch das lautstarke Publikum beim Heimauftakt freute Hofer: „Die Leute haben uns begeistert angefeuert.“


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