Mindestens 23 Tote und knapp 160 Verletzte bei Bahnunglück in Indien

Die entgleisten Waggons krachten zum Teil in Häuser entlang der Bahnstrecke. Der Zug war zum diesem Zeitpunkt mit rund 100 km/h utnerwegs.

Am Samstag war ein Zug entgleist und gegen mehrere Häuse geprallt.
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Neu-Delhi – Bei einem Zugunglück im Norden Indiens sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Fast 160 weitere Menschen wurden verletzt, als 14 Wagen am Samstagabend im Bundesstaat Uttar Pradesh entgleisten und zum Teil in nahegelegene Häuser krachten. Der Zug war zum Zeitpunkt des Unglücks mit 100 Stundenkilometern unterwegs.

Die entgleisten Waggons prallten zum Teil in Häuser an der Bahnstrecke.
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Am Sonntag suchten Dutzende Helfer mit Hunden nach weiteren Opfern. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Berichten zufolge gab es Bauarbeiten auf der Strecke. Der Zug war am Donnerstagabend in der Stadt Puri an der indischen Ostküste gestartet und sollte am Sonntag die nördliche Stadt Haridwar erreichen.

Im November 2016 waren bei einem Zugsunglück in Uttar Pradesh 146 Menschen getötet worden. Die Bahn ist Indiens wichtigstes Fernverkehrsmittel. Das System ist jedoch veraltet und marode, oftmals fehlt es an den einfachsten Sicherheitsvorkehrungen. Laut einem Regierungsbericht aus dem Jahr 2012 sterben in Indien jedes Jahr 15.000 Menschen bei Zugunglücken. (APA/AFP)

Helfer suchten nach dem Unglück nach Überlebenden.
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