Russische Top-Ermittler untersuchen Messerattacke in Surgut

In der Stadt 2100 Kilometer östlich von Moskau hatte ein Mann am Samstag sieben Menschen mit einem Messer verletzt. Der IS reklamierte den Angriff für sich, die russischen Behörden widersprachen.

Polizisten in Russland. (Archivfoto)
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Moskau – Die oberste russische Ermittlungsbehörde sucht nach dem Motiv für die Messerattacke mit sieben Verletzten in der sibirischen Stadt Surgut. „Die Ermittler untersuchen alle möglichen Versionen des verübten Verbrechens“, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee am Sonntag in Moskau mit. Auch wenn die Terrormiliz IS (Daesh) die Tat für sich reklamiert, sprechen die russischen Behörden nicht von einem Terroranschlag. Das Ermittlungskomitee habe den Fall „wegen der großen öffentlichen Resonanz“ an sich gezogen, sagte Sprecherin Swetlana Petrenko.

In der Stadt 2100 Kilometer östlich von Moskau hatte ein Mann am Samstag sieben Menschen mit einem Messer verletzt. Er wurde von der Polizei erschossen, als er sich der Festnahme widersetzte. Der Fall gleicht dem mutmaßliche Terrorakt in der finnischen Stadt Turku mit zwei Todesopfern vom Freitag. (dpa)


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