Dolomitenmann mit weiblicher Note

Zum 30-Jahr-Jubiläum des Extremsportwettbewerbs „Dolomitenmann“ dürfen erstmals auch Frauen mitmachen, wenn auch nur bei einem Nebenbewerb. Gefeiert wird auf jeden Fall– und das mit Top-Stars.

© Brunner Images

Lienz –Am 8. und 9. September steht wieder der Extrem-Staffelbewerb „Dolomitenmann“ in Lienz auf dem Programm. Es ist ein ganz besonderer Bewerb, denn heuer feiert der Dolomitenmann seinen 30. Geburtstag. Dieses Jubiläum verdient ein ganz besonderes Augenmerk: Erstmals dürfen am Dolomitenmann-Wochenende auch Frauen mitmachen, was bisher verpönt war. Kleiner Wermutstropfen: Der Hauptbewerb mit Mountainbike, Kajak, Berglauf und Paragleiten bleibt weiterhin den Herren der Schöpfung vorbehalten. Doch ein Nebenbewerb namens „Beat the Gogg“ ist auch für Frauen zugänglich. Der Name geht auf den Goggsteig nahe Lienz zurück, ein beliebter und bekannter Wanderweg, über den auch der Berglauf des Dolomitenmannes führt.

„Alle ab 16 Jahren können antreten“, sagt Niki Grissmann von der Organisatorenfamilie Grissmann. Der Bewerb beginnt am Freitag, 8. September, um 13 Uhr. Start ist bei der Waldschenke in Amlach. Die Strecke führt von der Goggsteig-Schranke bis zur Gogghütte. Ziel ist es, die Bestzeit von Bergläufer Mamu Petro aus dem Jahr 2016 (12:17 Minuten) zu unterbieten. „Bei ,Beat the Gogg‘ soll es sich um eine Publikumsveranstaltung handeln, mit dem Ziel, die Bewegung zu forcieren“, meint Grissmann. Männer und Frauen werden getrennt gewertet, Anmeldung sind unter www.beat-the-gogg.com möglich.

Beim eigentlichen Dolomitenmann treten 130 Teams aus 20 Nationen an. (TT, co)

Verkehrsregelung

Sperren. Am Dolomitenmann-Wochenende sind wegen des Bewerbs in und rund um Lienz nicht alle Straßen und Wege zugänglich. Der Stadtweg zur Klammbrücke ist während des Bewerbs komplett für Kfz gesperrt. Es gibt einen Shuttlebus. Sperren gelten am Bewerbswochenende auch für die Durchfahrt Amlach und in Leisach.

Disziplinlos. Diese Komplettsperren wurden laut Veranstalter nötig, weil sich viele Dolomitenmann-„Kiebitze" in den letzten Jahren nicht an die vorgeschriebene Parkordnung hielten und so die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge blockierten.

Per Rad oder per pedes. Den Zusehern, die an den verschiedenen „Hotspots" den Radlern, Bikern, Kanuten und Paragleitern zujubeln wollen, empfehlen die Veranstalter, zu Fuß zu kommen oder per Rad bzw. Leihrad. Ein Verleih befindet sich am Lienzer Bahnhof.

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