Eurogruppe - Moscovici: Niemand muss der Währungsunion beitreten

Tallinn (APA) - Die Erweiterung der Währungsunion de facto auf alle EU-Mitgliedsstaaten war eines der Hauptthemen der Sitzung der informelle...

Tallinn (APA) - Die Erweiterung der Währungsunion de facto auf alle EU-Mitgliedsstaaten war eines der Hauptthemen der Sitzung der informellen Eurogruppe in Tallinn. EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici betonte, „niemand ist gezwungen, der Währungsunion beizutreten“.

Deswegen müsse auch die Rede von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker klar und nicht zweideutig verstanden werden. Juncker habe betont, dass die Eurozone für alle offen sei. „Die Tür ist geöffnet. Wir sind kein geschlossener Klub. Wir wollen denen helfen, die es schwer haben, beizutreten, aber niemand wird gezwungen, der Eurozone beizutreten“, so Moscovici.

Von mehreren Teilnehmern des Treffens kamen ferner klare Vertrauenssignale für den amtierenden Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Moscovici sagte, es gebe „großes Vertrauen“ in die Führungskraft von Dijsselbloem. Benoit Coeure von der Europäischen Zentralbank (EZB) sagte, „wir wissen, was wir haben und wir wissen nicht, was wir bekommen“.

Dijsselbloem selbst erklärte nach der Sitzung, seine Zukunft sei kein Thema gewesen. „Weil es auch keinen Grund gibt, darüber zu beraten.“ Solange er niederländischer Finanzminister sei, sei er auch Präsident der Eurogruppe. „Ich will das Mandat bis Mitte Jänner ausfüllen.“

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