Israel riegelt Palästinensergebiete aus Angst vor Anschlägen elf Tage ab

Das jüdische Laubhüttenfest (Sukkot) beginnt am Mittwoch und dauert sieben Tage. An hohen Feiertagen regelt Isreal das Palästinensergebiet regelmäßig ab.

Die Isrealis feiern das siebentägige "Sukkot"-Fest und riegeln dafür das Palästinensergebiet ab.
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Tel Aviv – Israel hat die Palästinensergebiete wegen des jüdischen Laubhüttenfestes für insgesamt elf Tage abgeriegelt. Palästinenser dürften nur in Ausnahmefällen, wie aus medizinischen Gründen, das Westjordanland und den Gazastreifen verlassen, teilte eine Sprecherin der israelischen Armee am Mittwoch mit.

Diese Regelung gilt bis Samstagnacht kommende Woche. Tausende Palästinenser mit Arbeitserlaubnis können in dieser Zeit nicht zu ihren Arbeitsstätten nach Israel kommen.

Aus Angst vor Anschlägen riegelt Israel die Palästinensergebiete während hoher Feiertage regelmäßig ab. Das jüdische Laubhüttenfest (Sukkot) beginnt am Mittwoch bei Sonnenuntergang und dauert sieben Tage. Es ist die jüdische Erntedankfeier und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. In diesem Jahr liegt im Anschluss daran direkt der wöchentliche Ruhetag Sabbat. (dpa)

Palästinenser dürfen die nächsten elf Tage nicht nach Israel einreisen.
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