Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Iran und Irak - Über 170 Tote

Teheran/Bagdad (APA/dpa) - Nach dem schweren Erdbeben in den südlichen Kurdengebieten in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak ...

Teheran/Bagdad (APA/dpa) - Nach dem schweren Erdbeben in den südlichen Kurdengebieten in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak ist die Zahl der Toten auf über 170 gestiegen. Wie die iranischen Behörden am Montag mitteilten, kamen allein auf iranischer Seite 164 Menschen ums Leben. Die irakischen Behörden meldeten sechs Tote. Die Rettungsarbeiten wurden durch Erdrutsche behindert.

Dem iranischen Innenministerium zufolge gab es am Montag 1.686 Verletzte. Weitere Opfer werden befürchtet. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Sonntagabend erschüttert. Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah. Die abgelegene Bergregion ist relativ dünn besiedelt.