Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend schwächer

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben den Handel am Montag überwiegend im Minus beendet. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 300,4...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben den Handel am Montag überwiegend im Minus beendet. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 300,43 Zähler oder 1,32 Prozent auf 22.380,99 Punkte. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 33.034,15 Zählern mit minus 280,41 Punkten oder 0,84 Prozent. Auch der All Ordinaries Index in Sydney verlor 7,1 Zähler oder 0,12 Prozent auf 6.097,20 Einheiten.

An den chinesischen Börsen gab es dagegen Kursgewinne zu sehen. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 61,26 Zähler (plus 0,21 Prozent) auf 29.182,18 Einheiten. Der Shanghai Composite legte 15,17 Punkte oder 0,44 Prozent auf 3.447,84 Punkte zu.

Neue Impulse blieben zum Wochenstart Mangelware. Weiterhin lastete jedoch die Unsicherheit rund um die US-Steuerreform auf der Stimmung, hieß es aus dem Handel. Im US-Kongress ringen derzeit die Republikaner der beiden Kammern um einen Kompromiss für ihre umfassende Steuerreform, konnten sich aber bisher nicht einigen.

Indessen haben sich nach dem Rückzug der USA aus dem Handelsabkommen TPP (Transpazifische Partnerschaft) die verbleibenden elf Partner auf ein Folgeabkommen ohne die Amerikaner geeinigt. Verschiedene Punkte müssen noch geklärt werden, bevor die Übereinkunft unterschrieben werden kann. Zudem soll den USA die Tür für eine Rückkehr zu späterer Zeit offengehalten werden. Die Auswirkungen der Nachricht auf die asiatischen Börsen blieben jedoch begrenzt.

An der Tokioter Börse lasteten vor allem Immobilienwerte auf dem Nikkei-225 Index. So sackten Mitsui Fudosan um klare 4,09 Prozent ab und Sumitomo Realty & Development büßten 2,18 Prozent ein. An der Spitze des Nikkei-225 rangierten dagegen Mitsui Mining & Smelting mit einem satten Plus von 16,86 Prozent. Das Unternehmen hatte zuvor seinen Gewinnausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben, hieß es aus dem Handel.

An der Börse in Hongkong fielen die Aktien des chinesischen E-Book-Anbieters China Literature um 3,83 Prozent. Das Unternehmen hatte in der vergangenen Woche noch einen fulminanten Börsengang hingelegt und mit einem Plus von 86 Prozent den ersten Handelstag beendet.

Im Hang Seng Index ging es dagegen für Energiewerte bergab. Kunlun Engery fielen um 3,93 Prozent und China Resources Power verloren 1,56 Prozent. Auch an der Börse in Sydney gaben Woodside Petroleum 1,01 Prozent ab.