7000 Unterschriften gegen Aus von Innsbrucker SoWi-Apotheke
Trotzdem muss die SoWi-Apotheke mit 31. Dezember schließen. Inhaberin Elisabeth Wieser berichtet von vielen berührenden Reaktionen der Kunden.
Innsbruck – Über 7000 – online und auf Papier eingegangene – Unterschriften für den Fortbestand der Innsbrucker SoWi-Apotheke hat Inhaberin Elisabeth Wieser am Montag an BM Christine Oppitz-Plörer übergeben. Zusammen mit Univ.-Prof. Kurt Matzler habe sie noch einmal ihre Kritik an der Art ausgeführt, wie eine neue Studie der TU Wien im negativen Bedarfsgutachten der Apothekerkammer gedeutet wurde.
„Zu ihrem Bedauern hat die Frau Bürgermeisterin keine Möglichkeit gesehen, das Weiterbestehen der Apotheke zu ermöglichen“, berichtet Wieser. Trotz aller Bemühungen müsse die Apotheke mit 31. Dezember – nach 18 Jahren – schließen.
Wieser berichtet von vielen berührenden Reaktionen der Kunden, „wir wurden mit Blumen, Pralinen, Kuchen und Durchhalteparolen überhäuft“. Man fühlte sich „dankbar und bestärkt“, emotional sei es aber „sehr anstrengend“. Ihre Erwartungen, was ein etwaiges Neuansuchen um Konzession betrifft, seien „gedämpft“, so Wieser. (md)