Tirol

Ruhe am Hang in Kufstein: Wegsperre bleibt aufrecht

© Michael Mader

Die aufwändige Sanierung nach dem Felssturz wird vermutlich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Kufstein –Die gute Nachricht zuerst: Die Duxerwand in Kufstein, von der vergangenen Donnerstagabend 100 Kubikmeter Felsmaterial auf zwei Wege gestürzt waren, bewegt sich nicht mehr. Die schlechte Nachricht: Die aufwändige Sanierung wird vermutlich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen und viel Geld kosten.

Bürgermeister Martin Krumschnabel berichtete am Donnerstag von den neuesten Ergebnissen: „Die Wand ist zur Ruhe gekommen. Ab sofort finden nur noch einmal am Tag Messungen statt.“ Landesgeologe Werner Thöny­ hatte am Donnerstag eine zehntägige Hangvermessung angeordnet.

Erst danach kann mit den Abräumarbeiten am Fels begonnen werden. „Damit muss eine Spezialfirma beauftragt werden. Mir wurde gesagt, dass diese Arbeiten sicher 14 Tage dauern. Die Wege müssen weiterhin gesperrt bleiben“, hat Krumschnabel keine guten Nachrichten – vor allem für die Besitzer des Hinterduxerhofes. Gänzlich abgeschnitten vom Tal sind die Wirtsleute zwar nicht, weil, wie berichtet, eine Zufahrt über eine steile Forststraße möglich ist, aber auch die Naturschutzbehörde hat laut Krumschnabel darauf hingewiesen, dass der Weg nur für die Anwohner zu benützen ist. Nach den Abräum­arbeiten an der Duxerwand müssen dann auch noch die beiden Wege saniert werden. Immerhin donnerten Felsbrocken mit einer Länge von bis zu vier Metern auf die Straßen.

Der Bürgermeister hofft nun für die Wirtsleute, „dass wir das zumindest vor den ganzen Weihnachtsfeiern in den Griff bekommen“. (mm)

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