Linzer Juwelierräuber am Flughafen von Malmö gefasst

DNA-Spuren am Tatort in Linz die Kriminalisten zu dem 37-Jährigen geführt. Seit dem Sommer wurde mit dem Mann per internationalem Haftbefehl gefahndet.

In Gefängnissen werden Störsender gegen Handys getestet.
© thomas boehm

Malmö – Am Flughafen in Malmö hat die schwedische Polizei einen von vier Räubern gefasst, die im Juli einen Juwelier in der Linzer Fußgängerzone überfallen haben. Der 37-jährige Serbe, nach dem international gefahndet wurde, befindet sich bereits in der Justizanstalt Linz, teilte die Polizei OÖ am Freitag mit. Er war schon 2009 in Dänemark wegen Raubes auf ein Schmuckgeschäft verurteilt worden.

DNA-Spuren am Tatort hatten die Kriminalisten zu dem einschlägig Vorbestraften geführt. Am 20. Oktober wurde er dann in Schweden geschnappt, am 10. November nach Oberösterreich ausgeliefert. Der Festgenommene hat laut Polizei bereits den Überfall in Linz gestanden. Chronische Geldknappheit habe er als Motiv angegeben. Nach seinen drei Komplizen wird noch gefahndet.

Am Vormittag des 20. Juli hatten die vier Täter zugeschlagen. Sie betraten den Juwelier, einer von ihnen riss eine Angestellte zu Boden und bedrohte eine zweite mit einer Waffe. Währenddessen zertrümmerten die anderen mit einem Vorschlaghammer Vitrinen und steckten nur besonders wertvolle Uhren sowie Schmuck ein. Danach flüchteten sie mit einem Auto. Seitdem ermittelt das Landeskriminalamt. (APA)


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