Hasspostings und Fotos - Angeklagter laut Freundin „nicht extrem“
Wiener Neustadt (APA) - Im Prozess um Verhetzung hat am Landesgericht Wiener Neustadt am Freitag nach der Befragung des Angeklagten ein Verf...
Wiener Neustadt (APA) - Im Prozess um Verhetzung hat am Landesgericht Wiener Neustadt am Freitag nach der Befragung des Angeklagten ein Verfassungsschützer Auskunft über die Ermittlungen und die auf dem Handy des 51-Jährigen sichergestellten Dateien gegeben. Die Freundin des Mannes bezeichnete dessen Einstellung als „nicht so extrem - so wie halt alle anderen auch“, meinte die 54-Jährige.
Dass ihr Partner bei Facebook war, wusste sie. Politisiert habe er mit ihr „nicht wirklich“, und auch über die NS-Zeit oder Adolf Hitler habe man nicht gesprochen, sagte die Zeugin.
Dem Beschuldigten wurden darüber hinaus Verstöße gegen das über ihn verhängte Waffenverbot vorgeworfen, der Richter sprach u.a. von einer Hellebarde. Diese und auch ein Tomahawk habe ihr Freund zu Dekorationszwecken aus in ihrem Haus vorhandenem Material gebastelt, aber auch nützliche Dinge wie etwa eine Hundehütte gebaut, erklärte die Frau dazu.
Weitere Beweisanträge wurden nicht gestellt. Nach der Mittagspause sollten die Schlussplädoyers und anschließend die Urteilsberatung der Geschworenen folgen.