Zürcher Börse schließt etwas höher

Zürich (APA/dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag leicht zugelegt und damit auch die Gesamtwoche mit einem kleinen Plus beende...

Zürich (APA/dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag leicht zugelegt und damit auch die Gesamtwoche mit einem kleinen Plus beendet. Nach der schwachen Vorwoche und einer zuletzt wieder leicht erhöhten Volatilität wurde damit der Abwärtstrend vorerst gestoppt. Am Berichtstag kletterte der SMI rasch auf ein Tageshoch, um anschließend wieder nachzugeben.

Danach wechselte der Leitindex ohne nennenswerte Impulse mehrmals das Vorzeichen. Per Saldo haben sich die einzelnen Titel vor dem Wochenende nicht groß bewegt. Der positive Schlussstand kam vor allem dank der starken Novartis zustande.

Der Swiss Market Index (SMI) gewann 0,40 Prozent auf 9.183,61 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 0,5 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) zog um 0,19 Prozent auf 1.484,06 Punkte an und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,32 Prozent auf 10.533,22 Punkte.

An der Tabellenspitze beendeten Novartis (+1,1 Prozent) die Sitzung, welche in der Schlussauktion noch um einen halben Prozentpunkt nach oben sprangen und damit an die Aufwärtsbewegung des Vortages anknüpften.

Auch die beiden anderen der „großen Drei“, Roche und Nestlé (je +0,5 Prozent), zogen an. Roche konnte mit guten Nachrichten aus der Produktpipeline aufwarten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Medikament Hemlibra zur Behandlung von Hämophilie ebenso grünes Licht erteilt wie Gazyva zur Behandlung von Patienten mit zuvor unbehandeltem Lymphdrüsenkrebs. Mit beiden positiven Entscheiden habe man indes gerechnet, hieß es jedoch im Handel.

Hinter Novartis belegten bei den Bluechips indes Sika (+1,0 Prozent), Logitech (+0,8 Prozent) und Zurich (+0,8 Prozent) die nächsten Plätze. Zurich verteuerten sich damit erstmals in dieser Woche und nach dem Investorentag vom Mittwoch. Die Aktien erhielten von einem Kommentar von Jefferies etwas Unterstützung, denn deren Analysten verwiesen auf die „bemerkenswerte“ Erholung der Kapitalposition und die Aussicht auf höhere Dividenden.

Die stärksten Verluste erlitten Sonova (-1,2 Prozent). Nach dem Zwischenspurt vom Vortag mit einem Plus von 2 Prozent setzte damit der Titel die vor zwei Wochen eingeleitete schwache Performance fort.

Dahinter gaben Kühne+Nagel (-1,0 Prozent), Geberit (-0,9 Prozent) oder SGS (-0,8 Prozent) etwas deutlicher nach, ohne dass es dazu konkrete Nachrichten gegeben hätte. Verkauft wurden weiter Titel wie ABB (-0,6 Prozent), Swiss Life oder Schindler (je -0,5 Prozent).

~ ISIN CH0009980894 ~ APA501 2017-11-17/18:29