Sexuelle Belästigung

Beschwerden über sexuelle Belästigung auf UN-Klimakonferenz

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Erstmals in der Geschichte der Konferenz wurde eine „Null-Toleranz“-Politik ausgerufen. Dennoch soll es Vorfälle gegeben haben.

Bonn – Auch bei der UN-Klimakonferenz in Bonn hat es Beschwerden über sexuelle Belästigung gegeben. „Meines Wissens nach hat es hier in Bonn eine Reihe von Beschwerden gegeben“, sagte ein Sprecher des Sekretariats der UN-Klimarahmenkonvention, Nick Nuttall, am Freitag.

Details zu den Beschwerden nannte er nicht, auch machte er keine Angaben zu den mutmaßlichen Tätern. Offenbar wollten die Betroffenen „keine weiteren formellen Schritte“ einleiten. Erstmals in der mehr als 20-jährigen Geschichte der UN-Klimakonferenzen waren die Delegierten in Bonn über eine „Null-Toleranz“-Politik hinsichtlich sexueller Belästigung informiert worden. Auf der Tagesordnung war ein entsprechender Hinweis vermerkt. Jeder Vorfall solle den UN-Sicherheitsdiensten gemeldet werden, hieß es. Es wurden zwei Telefonnummern angegeben. (APA)