Doping: FIS informiert nächste Woche über Verfahren gegen Russen
Oberhofen (APA) - Der Internationale Skiverband (FIS) wird am Donnerstag über den Stand der Verfahren gegen die vom IOC wegen Dopingvergehen...
Oberhofen (APA) - Der Internationale Skiverband (FIS) wird am Donnerstag über den Stand der Verfahren gegen die vom IOC wegen Dopingvergehen mit lebenslangen Olympiasperren belegten sechs russischen Langläufer informieren. Das teilte die FIS nach ihren Council-Meeting am Samstag in Oberhofen mit.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte zu Beginn des Monats Olympiasieger Alexander Legkow, Silbermedaillengewinner Maxim Wylegschanin, Jewgenij Below, Alexej Petjuchow, Julia Iwanowa und Jewgenia Schapowalowa wegen Dopingvergehen bei den Winterspielen 2014 in Sotschi disqualifiziert und sie lebenslang gesperrt.
Von der FIS war das Sextett wegen Dopingverdachts vom 23. Dezember 2016 bis 31. Oktober 2017 suspendiert gewesen. Über etwaige Strafen soll nach der IOC-Entscheidung nun die Disziplinarkommission des Skiverbandes entscheiden. Das werde noch vor Beginn der Weltcup- und Olympiasaison Ende November erfolgen, hieß es am Samstag in einer FIS-Aussendung. Es ist zu erwarten, dass die FIS den IOC-Urteilen folgt und ebenfalls Sperren gegen die Russen aussprechen wird.