EU entscheidet über künftige Standorte der Agenturen EMA und EBA
Brüssel/London (APA) - Die EU-Außen- und Europaminister entscheiden heute, Montag, über die neuen Standorte für die EU-Arzneimittelagentur (...
Brüssel/London (APA) - Die EU-Außen- und Europaminister entscheiden heute, Montag, über die neuen Standorte für die EU-Arzneimittelagentur (EMA) und die EU-Bankenaufsicht (EBA), die im Zuge des Brexit aus London verlegt werden müssen. Wien hat sich für beide Agenturen beworben, gilt aber nicht als Top-Favorit. Das Verfahren sieht jeweils bis zu drei Wahlgänge in geheimer Abstimmung vor.
Die EMA hat rund 900 Beschäftigte, die EBA knapp 200. Ein Land kann nur eine der beiden Agenturen bekommen. Für die EMA liegen insgesamt 19 Bewerbungen vor - neben Wien gehen Amsterdam, Athen, Barcelona, Bonn, Bratislava, Brüssel, Bukarest, Kopenhagen, Dublin, Helsinki, Lille, Mailand, Porto, Sofia, Stockholm, Valletta, Warschau und Zagreb ins Rennen. Für die EBA gibt es acht Bewerbungen, dies sind Wien, Brüssel, Dublin, Frankfurt/Main, Paris, Prag, Luxemburg und Warschau. Bei dem Treffen der EU-Außen- und Europaminister wird Österreich von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) vertreten.