Tsunami-Warnung für französische Pazifik-Inselgruppe aufgehoben

Nach einem Beben Beben 82 Kilometer östlich der Loyalty Inseln im Südpazifik hatte das Pazifische Warnzentrum eine Tsunamiwarnung ausgesprochen.

Symbolfoto.
© JIJI PRESS

Noumea – Nach einem Erdbeben im Pazifik östlich von Australien ist ein befürchteter Tsunami zunächst ausgeblieben. Das Pazifische Warnzentrum im Hawaii gab am Montag Entwarnung für die zur Frankreich gehörende Inselgruppe Neukaledonien.

„Auf Basis aller verfügbaren Daten ist die Tsunami-Gefahr von diesem Erdbeben nun vorüber“, schrieb die Behörde auf ihrer Website. Das für das Neukaledonien zuständige französische Hochkommissariat verbreitete dieselbe Einschätzung per Twitter.

Am Sonntag hatte es laut US-Erdbebenwarte ein Beben der Stärke 7,0 gegeben. Das Epizentrum lag 82 Kilometer nordöstlich der Stadt Tadine auf den zu Neukaledonien gehörigen Loyalitätsinseln. Das Pazifische Warnzentrum auf Hawaii hatte daraufhin vor gefährlichen Wellen für Küstenabschnitte innerhalb einer Entfernung von 300 Kilometern um das Epizentrum gewarnt.

Ein lokaler Radiosender berichtete von Straßenschäden und Evakuierungsmaßnahmen auf Mare, der zweitgrößten der Loyalitätsinseln. Berichte über Verletzte gab es nicht. Neukaledonien ist bekannt für seine Traumstrände und Korallenriffe. Die Inselgruppe liegt rund 1500 Kilometer östlich von Australien. (APA/Reuters)

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