Europas Leitbörsen starten mit moderaten Abschlägen

Frankfurt am Main (APA) - Zum Wochenstart haben sich die Leitbörsen Europas mit moderaten Abschlägen präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 stand am...

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Frankfurt am Main (APA) - Zum Wochenstart haben sich die Leitbörsen Europas mit moderaten Abschlägen präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 stand am Montag gegen 9.30 Uhr mit minus 0,14 Prozent oder 4,90 Punkte bei 3.576,33 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel um 0,21 Prozent oder 26,89 Zähler auf 13.032,95 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 um minimale 0,07 Prozent oder 5,52 Einheiten leichter bei 7.404,12 Punkte.

Die Vorgaben aus Übersee fielen eher schwach aus. Asiens Börsen gaben moderat nach und auch in den USA deutet sich nach dem leicht freundlichen Handelsschluss am Freitag für den Nachmittag zugleich eine etwas tiefere Eröffnung an.

Für etwas Belastung sorgt auch ein weiter fester Euro. Die Gemeinschaftswährung hält sich nach wie vor über 1,19 Dollar, was die Stimmung für Aktien exportorientierter profitiert und zum US-Dollar zugelegt.

Datenseitig bleibt es zum Wochenbeginn noch sehr ruhig. Die anstehenden Daten zur italienischen Wirtschaftsstimmung, zum US-Häusermarkt sowie zur US-Stimmung in der Region Dallas dürften sich kaum auf das Marktgeschehen auswirken.

Auch die politische Situation in Deutschland steht weiter im Hintergrund und berührt die Anleger kaum. Nach den geplatzten Sondierungen über eine Jamaika-Koalition suchen die Parteien neue Wege. Inzwischen ist sogar wieder eine große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD Thema.

Neue Unternehmensnachrichten waren zum Wochenstart ebenfalls rar. Im Euro-Stoxx-50 zogen Unibail-Rodamco mit plus 0,30 Prozent an die erste Stelle, gefolgt von Adidas (plus 0,28 Prozent) und AXA (plus 22 Prozent).

Dagegen fielen Vivendi-Aktien mit minus 1,46 Prozent an den letzten Platz im europäischen Leitindex zurück. Klar tiefer notierten auch Deutsche Bank mit minus 0,81 Prozent. Der Branchenkollege Commerzbank setzte sich dagegen mit einem Zuschlag von einem halben Prozent an die DAX-Spitze. Die Schweizer Bank UBS könnte laut einem Bericht der „NZZ am Sonntag“ an Teilen des deutschen Geldinstituts interessiert sein.

In Zürich starteten ABB mit einem Minus von 0,52 Prozent in den Handel. Der Industriekonzern will seine Expertise in Sachen Robotik weiter stärken und geht mit dem japanischen Industriekonzern Kawasaki Heavy Industries eine Partnerschaft ein. Die Kooperation fokussiert sich auf Sicherheits-, Programmierungs-und Kommunikationsaspekte im Bereich „Cobots“, so genannte kooperative Roboter, hieß es.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA075 2017-11-27/09:37


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