Seit 40 Jahren ein Platz für die Jugend

Viele Erinnerungen kommen bei Kufsteinern hoch, wenn der Name Jugendzentrum fällt. Entsprechend groß wurde das 40-Jahr-Jubiläum gefeiert.

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© Stadt Kufstein/Kleinheinz

Kufstein –Unerwartet voll war es im Jugendzentrum Kufstein, als das 40-Jahr-Jubiläum der offenen Jugendarbeit gefeiert wurde. Tobias Muster, Leiter des Büros für Kinder, Jugend und Integration im Rathaus: „Es freut mich, dass viele Jugendliche da sind und diese Feier mitgestalten und viele Eltern, um sich das Jugendzentrum einmal anzuschauen.“

Vor 40 Jahren wurde in Kufstein das erste Jugendzentrum eröffnet, das sich damals in der Kienbergstraße befand. An diese Anfänge erinnerte ein Film, der gezeigt wurde. 1977 sei vieles noch anders gewesen, erzählte BM Martin Krumschnabel, der den Beginn als Jugendlicher erlebt und das Jugendzentrum in den 70er-Jahren aktiv mitgestaltet hat: „Ich war damals live dabei. Das Jugendzentrum war immer schon ein beliebter Anlaufpunkt. Es wurden dort manchmal sogar Sitzungen von Gemeinderäten durchgeführt und die Gemeinderäte haben mit den Jugendlichen diskutiert. Die Jugendlichen haben das Jugendzentrum zu dieser Zeit selbst verwaltet und in Wahlkämpfen wurde um die Leitung des Jugendzentrums gekämpft. Schon zu den Anfängen hat sich im JuZ also viel abgespielt.“

Seit 20 Jahren ist das Jugendzentrum nun an seinem jetzigen Standort im 1. Stock der ehemaligen Kneissl-Fabrik nahe der Kulturfabrik untergebracht, seit zehn Jahren gibt es in Kufstein zudem eine mobile Jugendarbeit (MOJA), die speziell im öffentlichen Raum Ansprechperson für Jugendliche und ihre Anliegen ist. „Mit der mobilen Jugendarbeit steht noch ein niederschwelliges aufsuchendes Angebot für Kufsteins Jugend zur Verfügung“, führt Tobias Muster die Vorzüge der MOJA aus. Klaus Weninger, Leiter des Jugendzentrums, hob die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung hervor, die das Kufsteiner Jugendzentrum bietet. Darauf sei man stolz. Jugendreferentin Susanne Thaler ist es ein Anliegen, die Jugendlichen zukünftig noch stärker zu involvieren: „In naher Zukunft wird es ein Jugendparlament in Kufstein geben, wo ihr euch einbringen und eure Wünsche einbringen könnt.“ Was alles in ihnen steckt, zeigten die Jugendlichen dann im Anschluss bei mehreren Vorführungen. (TT, wo)


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