Die Braut des Prinzen: Wer ist Meghan Markle?

Sie macht Yoga, engagiert sich für Frauenrechte und die Ehe mit Prinz Harry wird nicht ihre erste sein.

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Jetzt ist es offiziell: Meghan Markle und Prinz Harry sind verlobt.
© AFP

Innsbruck - Spekulationen gab es schon lange, am Montag war es dann soweit: Der britische Prinz Harry (33) und die US-Schauspielerin Meghan Markle (36) gaben ihre Verlobung bekannt. Trotz ihrer Karriere als Schauspielerin waren wohl noch nie so viele Augen auf Markle gerichtet wie dieser Tage. Wer ist die Frau, die im Mai 2018 - das teilte der Kensington-Palast am Dienstag mit - in die britische Königsfamilie einheiraten wird?

Geboren wird Meghan Markle 1981 in Los Angeles. Ihre Mutter arbeitet als Yogalehrerin, ihr Vater ist als Beleuchter (u.a. bei der Serie "Eine schrecklich nette Familie") in Hollywood tätig. Das Mädchen besucht eine katholische Privatschule für Mädchen. Anschließend studiert Markle Theaterwissenschaften und Internationale Beziehungen in Illinois. Danach arbeitet sie für einige Monate in der US-Botschaft in Buenos Aires, in der sie während ihres Studiums ein Praktikum absolviert hatte.

2002 hat Meghan Markle noch während ihres Studiums ihr Fernsehdebüt in der amerikanischen Ärzteserie "General Hospital". Es folgen kleinere Nebenrollen in Serien wie "CSI" oder "Castle" und romantischen Komödien. Um nebenher Geld zu verdienen, betreibt Markle einen ungewöhnliche Nebenjob - sie arbeitet als Kalligrafin.

Schließlich gelingt Markle 2011 der Durchbruch mit der Anwaltsserie „Suits", in der sie die toughe und hilfsbereite Anwaltsgehilfin Rachel Zane spielt. Für die Dreharbeiten zieht sie von Los Angeles nach Toronto. Im selben Jahr heiratet sie den Filmproduzenten und Talentmanager Trevor Engelson, die Ehe wird nur zwei Jahre halten.

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Neben der Schauspielkarriere engagiert sich Markle seit Jahren für verschiedene soziale Hilfsprojekte. Sie wirbt dafür, Hunde zu adoptieren, statt bei Züchtern zu kaufen (#adoptdontshop). Auch für Frauenrechte setzt sie sich als Botschafterin für "UN Women" ein. Zur amerikanischen Präsidentenwahl stellte sie in einem Interview klar, dass sie auf keinen Fall für den „misogynen Trump" stimmen würde. Und auf ihrem Lifestyleblog "The Tig"schrieb sie unter anderem über Probleme mit Alltagsrassismus.

Zum Thema Rassismus hat die 36-Jährige einen sehr persönlichen Bezug. Ihr Vater ist weiß, ihre Mutter ist Afroamerikanerin. Herkunft und Hautfarbe spielen darum schon während ihrer Kindheit eine große Rolle für Markle, wie sie in einem Essay für das britische Frauenmagazin "Elle" schildert. Auch als sie schließlich eine Karriere als Schauspielerin einschlägt, ist ihre Herkunft aufgrund ihres besonderen Aussehens ein Dauerthema. Sie fühlt sich als "ethnisches Chamäleon, das keinen Job bekommt". Auch in dieser Hinsicht ist die Rolle als Rachel in "Suits" ein großer persönlicher Durchbruch für die Schauspielerin, da die Produzenten keine blonde und blauägige Darstellerin wählen.

Privat betreibt die hübsche Amerikanerin wie ihre Mutter gerne Yoga. Zwei weitere Leidenschaften werden auch sozialen Medien deutlich - die Liebe zu ihren beiden adoptierten Hunden sowie die Liebe zum Essen. Sie selbst bezeichnet sich als "Foodie".

Von den Lesern ihres Lifestyleblogs "The Tig" hat sie sich im April diesen Jahres schon verabschiedet, die Webseite ist stillgelegt. Ihre Rolle als Rachel in "Suits" gibt die 36-Jährige auf, sie wird in Zukunft nicht mehr als Schauspielerin arbeiten. Die Dreharbeiten zur siebten Staffel sind eben erst zu Ende gegangen. Ihre Serien-Liebe, der Schauspieler Patrick J. Adams, gratulierte seiner Serienkollegin bereits mit einem Augenzwinkern auf Twitter: "Sie hat gesagt, sie geht nur Milch holen...!" (kla)


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