Simbabwe will Rückführung von Geldern im Ausland

Harare (APA/AFP) - Im Kampf gegen Armut und Korruption hat Simbabwes neuer Präsident Emmerson Mnangagwa Unternehmen und Bürgern eine dreimon...

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Harare (APA/AFP) - Im Kampf gegen Armut und Korruption hat Simbabwes neuer Präsident Emmerson Mnangagwa Unternehmen und Bürgern eine dreimonatige Frist zur Rückführung illegalen Kapitals aus dem Ausland gesetzt. Nach Ablauf der Frist müssten alle, die der Aufforderung nicht nachgekommen seien, mit ihrer Festnahme und einem Gerichtsverfahren rechnen, sagte Mnangagwa am Dienstag.

Mnangagwa sprach von einem „ernsten Wirtschaftsverbrechen gegen das Volk von Simbabwe“, das die Regierung nicht dulden werde. Wer sein Kapital hingegen bis Freitag ins Land zurückbringe, werde nicht juristisch belangt, versprach er.

Mitte November hatte die Armee den langjährigen Machthaber Robert Mugabe zum Rücktritt gezwungen. Im Zuge der Militäraktion sei entdeckt worden, dass „riesige Geldsummen und andere Wirtschaftsgüter illegal“ ins Ausland geschafft worden seien, erklärte der neue Staatschef.

Am vergangenen Freitag hatte Mnangagwa in seiner Antrittsrede Armut und Korruption im Land den Kampf angesagt und angekündigt, die Ankurbelung der am Boden liegenden Wirtschaft zur Priorität seines Mandats zu machen. Die Arbeitslosigkeit in Simbabwe liegt bei 90 Prozent.

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