Der November geht winterlich, Dauerfrost am 1. Advent in Tirol

In der Woche zum ersten Advent setzt sich der Winter so richtig fest. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee sind am Donnerstag möglich. Danach wird es immer kälter, das erste Adventwochenende bringt Dauerfrost.

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Spaziergänger am Wildsee in Seefeld (Archivbild). In den nächsten Tagen wird es teilweise klirrend kalt in Tirol.
© Thomas Böhm

Innsbruck - Die Weichen Richtung Winter sind gestellt: Ein Mittelmeertief sowie polare Kaltluft, die Skandinavien-Tief „Torsten“ zu den Alpen lenkt, sorgen in den nächsten Tagen für winterliche und frostige Verhältnisse. Die Temperaturen gehen damit auch im Alpenraum wieder zurück, die Schneefallgrenze sinkt auf 600 bis 300 m. Die Temperaturen kommen über -1 bis +4 Grad kaum hinaus. Damit muss man Donnerstagfrüh mit tiefwinterlichen Straßenverhältnissen rechnen.

10 bis 20 Zentimeter Neuschnee in Tirol

Ein wenig Neuschnee gibt es in den kommenden 24 Stunden nahezu in allen Landesteilen. Kräftig schneien kann es dabei im Westen und in den Nordalpen. „Auf den Bergen sowie in höheren Tallagen sind bis zu 20 Zentimeter möglich. Aber auch im Inntal muss man verbreitet mit 5 Zentimetern rechnen“, sagt Ubimet-Meteorologe Manfred Spatzierer.

Am Donnerstag schneit es vorerst weiter, ab Mittag lässt der Schneefall aber nach. Vereinzelt kann sich in tiefen Lagen vorübergehend wieder Regen dazumischen. Mit mäßig auffrischendem Westwind werden -2 bis +4 Grad erreicht.

Klirrend kaltes erstes Adventwochenende

Am Freitag, dem meteorologischen Winterbeginn, überwiegen die Wolken und gelegentlich schneit es ein wenig. Viel kommt dabei laut den Meteorologen aber nirgends zusammen. Mit -4 bis +3 Grad bleibt es kalt, auf den Bergen gibt es strengen Frost mit -12 Grad in 2.000 m.

Sehr kalt, aber meist trocken verläuft das erste Adventwochenende. Dazu scheint verbreitet zeitweise die Sonne, auch wenn hin und wieder Wolkenfelder durchziehen. Kaum mehr als -6 bis +2 Grad, in der Früh gibt es zudem teils strengen Morgenfrost. Klirrend kalt ist es auf den Bergen und bei den Skiopenings: In 2.000 m werden kaum mehr als -10 bis -14 Grad erreicht. (TT.com)


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