Ideensuche für Klosterareal in Reutte

Von Simone Tschol...

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Von Simone Tschol

Reutte –Seit drei Jahren steht das Kloster in Reutte leer. Jetzt kommt in Sachen Nachnutzung der 6700 Quadratmeter großen Immobilie Kloster­areal, die im Besitz der Franziskaner ist, wieder Bewegung. Mehrfach wurde von Seiten der Franziskaner der Wunsch geäußert, dass das Kloster in Absprache mit der Marktgemeinde einer Nachnutzung zugeführt wird.

„Der Gemeinderat hat beschlossen, über die Firma CIMA eine Potentialanalyse durchführen zu lassen“, lässt Bürgermeister Alois Oberer wissen. Und diese fällt bei genauer Nachfrage sehr umfangreich aus, wie Amtsleiter Sebastian Weirather erklärt: „Das reicht von der Untersuchung der Verkehrswege bis hin zur Frage, was in Reutte fehlt.“ Wie eine Nachnutzung aussehen könnte, sei derzeit noch unklar. Sie solle aber „bürgernah und nachhaltig erfolgen“, so Oberer.

In einem Fragebogen, der per Post an jeden Haushalt in Reutte zugestellt wurde, bittet Oberer jetzt die Bevölkerung um Unterstützung bei der Ideenfindung. Gefragt sind Vorschläge für die künftige Nutzung des Kloster­gebäudes, des Innenhofs, des Gartens und des ebenfalls dazugehörigen Paulusheims. Die Fragebögen können bis 18. Dezember am Gemeindeamt abgegeben werden. Um einen Anreiz zur Teilnahme zu schaffen, wurde ein Gewinnspiel ausgeschrieben.

CIMA, eine auf Orts-, Stadt- und Regionalentwicklung und Citymarketing spezialisierte Beratungsfirma, wird alle zum Klosterareal gesammelten Informationen dann in eine Studie einarbeiten. Diese soll im Frühjahr fertig sein. Weirather: „Die Potentialstudie bildet die Basis für weitere Gespräche und Verhandlungen mit den Franziskanern, die ebenfalls zur Nachnutzung des Klosters befragt werden.“


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