HCI gegen Zagreb: “Gewinner finden einen Ausweg“

Ein Sieg ist fast schon Pflicht: Der HC Innsbruck will heute (19.15 Uhr, Tiwag-Arena) im Heimspiel gegen Zagreb den jüngsten EBEL-Querlauf beenden.

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Philipp Lindner weiß, was die Stunde geschlagen hat: Heute müssen im Duell mit Zagreb drei Punkte her.
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Von Tobias Waidhofer

Innsbruck –Nach vier Niederlagen in Folge weiß man bei den Haien, dass heute (19.15 Uhr Tiwag-Arena) gegen Zagreb drei Punkte aufs Konto wandern müssen: „Wir haben jetzt natürlich Druck. Aber Gewinner finden einen Ausweg“, stellte Headcoach Rob Pallin mit dem Messer zwischen den Zähnen klar. Und neben ihm unterstrich Nationalspieler Philipp Lindner die Worte seines Coaches: „Wir werden heute drei Punkte einfahren.“ Warum? „Weil es dringend notwendig ist.“

So sprechen wohl Gewinner, auf dem Eis muss heute aber erst der Beweis dafür angetreten werden. Neben der „Arbeit ohne Puck“ ist für Pallin ein weiterer Baustein entscheidend: „Recovery from failure“, nennt es der US-Amerikaner in seiner Muttersprache. „Mund abputzen und weitermachen“, würde der Tiroler sagen. Als Beispiel dient die jüngste 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen in Znojmo. „Haben wir dort Fehler gemacht? Ja. Aber wichtig ist, was nach einem Fehler passiert. Wir haben uns in Znojmo fünfmal zurückgekämpft. Das zeigt, dass wir es können“, blickt der 51-Jährige auf den Sonntag zurück.

Die mentale Stärke als entscheidender Faktor also. Gut, dass sich die HCI-Cracks bei einer Teambuilding-Einheit (Parcourspiel mit Laserpistolen) am Dienstag den Kopf frei spielten. Dabei überzeugte übrigens besonders John Lammers, Philipp Lindner gehörte nicht zum Siegerteam. Dafür gab’s für den 21-Jährigen ein Sonderlob von Coach Rob Pallin: „Für mich ist er der beste junge Verteidiger in Österreich.“ Lindners Entwicklung lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Hatte er die Saison 2016/17 in der Plus-Minus Wertung noch mit einem Wert von -17 abgeschlossen, liegt er aktuell sechs Zähler im Plus.

Gegner Zagreb präsentiert sich auswärtsschwach (nur ein „Dreier“), hat aber mit Sondre Olden, Tyler Morley und Samson Mahbod eine der stärksten Offensivlinien der Liga zu bieten. Ihnen entgegenstellen wird sich im Haie-Tor wieder Patrik Nechvatal.

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Das letzte Wort gehört dann wieder Headcoach Pallin: „Das Reden ist vorbei, jetzt geht es um Action.“ Das Haifischbecken soll heute wieder einmal brodeln ...


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