Hermann Glettler ist fünfter Bischof der Diözese Innsbruck

Innsbruck (APA) - Der neue Innsbrucker Bischof, Hermann Gletter, ist das fünfte Oberhaupt der erst 1964 gegründeten Diözese. Der 52-Jährige ...

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Innsbruck (APA) - Der neue Innsbrucker Bischof, Hermann Gletter, ist das fünfte Oberhaupt der erst 1964 gegründeten Diözese. Der 52-Jährige folgt Manfred Scheuer nach, der als Bischof nach Linz berufen wurde.

Durch die päpstliche Bulle Sedis Apostolicae vom 6. August 1964 wurde die bisherige Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch, die 1921 geschaffen worden war, zur Diözese Innsbruck erhoben. Vier Jahre später wurde 1968 das bis dahin zum Innsbrucker Diözesangebiet gehörende Vorarlberg abgetrennt und zur Diözese Feldkirch.

Am 26. September 1964 wurde der bisherige Apostolische Administrator von Innsbruck-Feldkirch, Paulus Rusch, zum ersten Diözesanbischof von Innsbruck ernannt. 1977 reichte Rusch aus Altersgründen seinen Rücktritt ein.

Rusch führte die Diözese noch bis zur Ernennung von Reinhold Stecher durch Papst Johannes Paul II. im Jahr 1980 weiter. Stecher, der 1981 die Bischofsweihe durch seinen Vorgänger Rusch erhielt, war bis 1996 Oberhaupt der Diözese Innsbruck.

Nachdem Stecher nach dem Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren seinen Rücktritt beim Papst eingereicht hatte, wurde im November 1997 der Salesianerpater Alois Kothgasser als dessen Nachfolger zum Bischof von Innsbruck geweiht. Kothgasser verließ die Diözese aber nach nur fünfjähriger Amtszeit, da er im November 2002 zum neuen Erzbischof von Salzburg ernannt wurde.

Ihm folgte im Oktober 2003 Manfred Scheuer, der bis Jänner des vergangenen Jahres die Diözese leitete. Am 17. Jänner 2016 trat Scheuer das Bischofsamt in der Diözese Linz an. Nach beinahe zweijähriger Sedisvakanz ernannte Papst Franziskus schließlich am 27. September 2017 den Bischofsvikar der Diözese Graz-Seckau, Hermann Glettler, zum neuen Bischof der Diözese Innsbruck.


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