Panik bei Konzert auf Mariahilfer Straße in Wien ausgebrochen

Die Veranstalter hatten den Hip-Hop-Musiker RAF Camora zur Eröffnung des neuen „Nike“-Stores gebucht. Am Ende kamen drei Mal so viele Besucher, wie erwartet.

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Bei der Eröffnung des neuen Nike-Stores (im Bild zwei Tage vor Eröffnung) kam es zu tumultartigen Szenen.
© NIKE Inc.

Wien – Eine größere Menschenmenge ist wegen des geplanten Konzerts des Hip-Hop-Musikers RAF Camora bei einer Geschäftseröffnung auf der Wiener Mariahilfer Straße dermaßen in Aufregung geraten, dass die Rettung zu Hilfe gerufen wurde. Mehrere Jugendliche wurden notfallmedizinisch versorgt. Drei Mädchen im Alter von 14, 16 und 18 Jahren wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht.

Gerechnet hatten die Veranstalter laut Polizeisprecher Daniel Fürst mit lediglich 300 bis 500 Personen. Rund drei Mal so viele Menschen stürmten dann jedoch am ersten Einkaufssamstag zur Autogrammstunde bzw. zu dem Konzert im „Nike“-Store in Wien-Mariahilf in Richtung des Geschäftseingangs, sodass die bereits alarmierte Polizei eine Sperrkette aufgezogen habe, um den Druck der Menschenmenge zu verringern, berichtete Fürst. Gegen 17 Uhr brach unter den nach Polizeiangaben rund 1500 vorwiegend jugendlichen Anwesenden Panik aus.

Mehrere Teams der Berufsrettung Wien rückten aus und versorgten das aufgeregte Publikum. Einige nur leicht bekleidete Jugendliche wurden im Katastrophenzug betreut. Das Konzert wurde aufgrund der Vorfälle vom Veranstalter schließlich abgesagt. (APA)

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