Europas Leitbörsen zur Eröffnung klar höher

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Montagvormittag mit klar fester Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand ge...

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Montagvormittag mit klar fester Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 09.50 Uhr mit plus 0,98 Prozent oder 34,43 Punkte bei 3.561,98 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 1,08 Prozent oder 138,53 Zähler auf 13.000,02 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,74 Prozent oder 54,01 Einheiten auf 7.354,50 Punkte.

Der europäische Aktienmarkt konnte damit wie erwartet von den positiven Aussichten auf eine US-Steuerreform profitieren. Am Wochenende hatte der Senat dem Vorschlag von Präsident Donald Trump zugestimmt. Nun könnte die Reform noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Sie gilt als zentrales Projekt Trumps Wirtschaftspolitik.

Bei den Konjunkturdaten bleibt es heute weitgehend ruhig. Die Entwicklung des Sentix-Investorenvertrauens im Dezember könnte etwas Aufmerksamkeit erhalten. Daneben stehen Erzeugerpreise aus der Eurozone und am Nachmittag die Auftragseingänge der US-Industrie auf dem Programm.

Der Flugzeugbauer Airbus rechnet trotz langwieriger Probleme mit Zulieferern in diesem Jahr mit einem Produktionsrekord. Der Hersteller wolle weiterhin mehr als 700 Flugzeuge ausliefern, sagte der Chef des Verkehrsflugzeug-Geschäfts, Fabrice Brégier, einer französischen Zeitung. Die Anteilsscheine von Airbus führten im frühen Handel den Euro-Stoxx-50 mit einem Plus von 3,19 Prozent an.

Nachdem Unternehmensnachrichten zum Wochenauftakt noch Mangelware blieben, wirkten sich Analystenkommentare zu einzelnen Papieren aus. So hat etwa die Deutsche Bank die Aktien des Spezialchemiekonzerns Evonik hochgestuft und empfiehlt sie nun zum Kauf. Die Analysten erwarten ein langfristiges Wachstum. Im Eröffnungshandel tendierten Evonik mit plus 2,43 Prozent.

Auf der schwächeren Seite der Kurstafel fanden sich zunächst lediglich drei Werte. Die Aktien von Sanofi (minus 0,01 Prozent) zeigten sich knapp behauptet, während Iberdrola 0,44 Prozent verloren. Das Schlusslicht waren die Papiere des ehemaligen Handyriesen Nokia, die sich um 2,03 Prozent verbilligten.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA111 2017-12-04/10:16