Tusk sagt wegen Brexit-Verhandlungen Reise in Nahen Osten ab

Brüssel/London (APA/Reuters) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat wegen der Brexit-Verhandlungen eine für diese Woche geplante Reise in den Na...

Brüssel/London (APA/Reuters) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat wegen der Brexit-Verhandlungen eine für diese Woche geplante Reise in den Nahen Osten abgesagt. Die Gespräche zwischen der EU und Großbritannien befänden sich in einer wichtigen Phase, sagte ein EU-Vertreter am Montag zur Begründung. Kurzfristig beraumte Tusk für Montagnachmittag ein Treffen mit der britischen Premierministerin Theresa May in Brüssel an.

May trifft sich zuvor mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, um über den Stand der Brexit-Verhandlungen zu beraten. Bis zum EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember soll klar sein, ob die von Großbritannien gewünschte zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden kann, in der es um ein Freihandelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU nach dem Brexit gehen soll. Am Mittwoch wollte Tusk ursprünglich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Jerusalem und den palästinensischen Regierungschef Rami Hamdallah in Ramallah treffen.