Verwirrung um möglichen Präsidentschaftskandidaten Shafik in Ägypten
Kairo (APA/dpa) - Der ehemalige ägyptische Premier Ahmed Shafik rudert nach seiner Ankündigung, für die Wahl zur Präsidentschaft antreten zu...
Kairo (APA/dpa) - Der ehemalige ägyptische Premier Ahmed Shafik rudert nach seiner Ankündigung, für die Wahl zur Präsidentschaft antreten zu wollen, unter dubiosen Umständen zurück. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nach Kairo sagte Shafik dem Sender Dream TV am Sonntagabend, dass er noch immer über eine Kandidatur nachdenke.
„Heute bin ich hier im Land, von daher denke ich, dass es mir frei steht, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen“, äußerte sich Shafik deutlich zurückhaltender als zuvor. Der 76-Jährige bestritt Spekulationen, wonach er bei seiner Landung in Ägypten festgenommen worden sei.
Zuvor war sein genauer Aufenthaltsort nach seiner Rückkehr für etwa 24 Stunden unklar. Shafiks Rechtsanwältin Dina Adli hatte auf ihrer Facebookseite geschrieben, sie wisse nicht, wo Shafik sich aufhalte und ihr werde kein Zugang zu ihrem Mandanten gewährt. Zuvor hatte sie gesagt, dass er nach fünf Jahren im Exil von den Emiraten nach Ägypten abgeschoben worden sei. Die VAE und Ägypten haben enge Beziehungen.