Eurogruppe - Gramegna sieht „offenen Wettlauf“ um Vorsitz

Brüssel (APA) - Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna sieht einen „offenen Wettlauf“ um den künftigen Vorsitz der Eurogruppe. Vo...

Brüssel (APA) - Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna sieht einen „offenen Wettlauf“ um den künftigen Vorsitz der Eurogruppe. Vor Beginn der Sitzung der Währungsunion Montag in Brüssel sagte Gramegna: „Wenn ich keine Chance hätte, hätte ich mich natürlich nicht in diesem Wettlauf engagiert.“

Er habe gelernt, Brücken zu bauen. Außerdem sei er seit vier Jahren Mitglied der Eurogruppe und habe 2015 die luxemburgische Präsidentschaft gemacht. Auf seine Chancen angesprochen - neben Gramegna bewerben sich drei weitere Kandidaten für die Nachfolge von Vorsitzendem Jeroen-Dijsselbloem - sagte der Luxemburger, „ich gehe in einen Wettlauf, um das Rennen zu gewinnen“.

Zur künftigen Ausrichtung der Eurogruppe merkte Gramegna an, es gebe derzeit eine gute wirtschaftliche Grundlage. Die meisten Staaten hätten ihre Defizite und Schulden reduziert. „Es gibt die Möglichkeit, die Vertiefung der Eurozone herbeizuführen, die Rolle des ESM kann verstärkt werden. Ich bin auch für eine Vereinfachung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes“.

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire wollte sich nicht über die anstehende Wahl äußern. „Es gibt vier gute Kandidaten, die legitimiert sind“.