Irawadidelfine und Glattschweinswale gelten nun als stark gefährdet

Tokio (APA/dpa) - Exzessive Landwirtschaft und Fischerei, Entwaldung und die zunehmende Urbanisierung bedrohen immer mehr Tier- und Pflanzen...

Tokio (APA/dpa) - Exzessive Landwirtschaft und Fischerei, Entwaldung und die zunehmende Urbanisierung bedrohen immer mehr Tier- und Pflanzenarten. So ist die Zahl der vor allem in südostasiatischen Küstenregionen lebenden Irawadidelfine und die der Glattschweinswale so drastisch zurückgegangen, dass beide Arten inzwischen als stark gefährdet gelten, wie die Weltnaturschutzunion IUCN am Dienstag in Tokio mitteilte.

Die Organisation hat ihre Rote Liste der bedrohten Arten aktualisiert. Bei dem Delfin haben sich demnach die Bestände in den vergangenen 60 Jahren mehr als halbiert. Eine Variante des Gewöhnlichen Ringbeutlers stehe wegen des zunehmenden heißen Klimas in Australien inzwischen kurz vor dem Aussterben. Für drei auf Australiens Weihnachtsinsel gefundene Reptilienarten gibt es gar keine Hoffnung mehr. Sie gelten in freier Natur nun als ausgestorben.

Lichtblick auf der aktualisierten Roten Liste sind zwei Kiwi-Vogelarten in Neuseeland. Sie sind nun nicht mehr stark gefährdet, nachdem energisch gegen Ratten und Wiesel vorgegangen worden war und zudem Eier der Vögel geschützt wurden.