Amnesty fordert von UNO Entschlossenheit vor Sitzung zu Rohingya

Yangon (Rangun) (APA/AFP) - Amnesty International hat den UNO-Menschenrechtsrat zu einer scharfen Verurteilung von Myanmars Vorgehen gegen d...

Yangon (Rangun) (APA/AFP) - Amnesty International hat den UNO-Menschenrechtsrat zu einer scharfen Verurteilung von Myanmars Vorgehen gegen die muslimische Rohingya-Minderheit aufgefordert. Von der Sondersitzung des Rats müsse am Dienstag eine „klare Botschaft“ an Myanmars Regierung und das Militär des Landes ausgehen, forderte der Südostasien-Experte der Menschenrechtsgruppierung, James Gomez.

Das UNO-Gremium müsse Druck auf Myanmar erzeugen, damit die „abscheuliche Behandlung der Rohingya“ ende. Der UNO-Menschenrechtsrat (MRR) kommt selten zu Sondersitzungen zusammen. Doch die Lage der Rohingya wird weltweit beobachtet: Vergangene Woche war der Papst nach Myanmar gereist.

Die Rohingya werden in Myanmar systematisch verfolgt, mehr als 620.000 Angehörige der Minderheit flüchteten in den vergangenen Monaten ins verarmte Nachbarland Bangladesch. Die UNO, die US-Regierung und Menschenrechtsorganisationen sprechen von „ethnischen Säuberungen“.

~ WEB http://www.amnesty.org/

http://www.un.org/en/ ~ APA191 2017-12-05/11:43