Zwei Bewerber für Stelle als Finanzverwalter
Kitzbühel – Der Finanzverwalter in der Stadtgemeinde Kitzbühel Hubert Pircher tritt in den Ruhestand. „Wann genau, ist noch offen“, sagt Bür...
Kitzbühel –Der Finanzverwalter in der Stadtgemeinde Kitzbühel Hubert Pircher tritt in den Ruhestand. „Wann genau, ist noch offen“, sagt Bürgermeister Klaus Winkler (ÖVP). Der Pensionsstichtag sei für die zweite Jahreshälfte 2018 angesetzt, allerdings habe Pircher noch Anspruch auf nicht verbrauchten Urlaub.
Ebenso unklar ist, wer in die Fußstapfen von Hubert Pircher tritt. „Es gibt noch keinen Nachfolger“, erklärt Winkler und betont, dass sich der Gemeinderat zu gegebener Zeit ordnungsgemäß mit dem Thema beschäftigen werde. Ob es eine Ausschreibung gegeben hat oder der Posten intern nachbesetzt wird, lässt Winkler offen.
Mehr Auskunft gibt Vizebürgermeister Walter Zimmermann (SPÖ). „Die Stelle wird intern nachbesetzt“, informiert er. Es habe bereits zwei Hearings im Stadtrat mit möglichen Kandidaten gegeben. „Beide Bewerber kommen aus dem Rathaus.“ Der Plan sei, so Zimmermann, dass der Stadtrat in der nächsten Gemeinderatssitzung am 18. Dezember eine Empfehlung an den Gemeinderat abgibt. „Beide Kandidaten sind sehr gut. Ich persönlich hätte mir aber eine öffentliche Ausschreibung gewünscht, damit sich mehr Leute bewerben können. Immerhin ist die Finanzverwaltung eines der wichtigsten Ressorts im Rathaus“, kritisiert Zimmermann.
Stellenausschreibungen sind keine Pflicht für Gemeinden, erklärt Christine Salcher von der Gemeindeabteilung im Land Tirol. „Manche Gemeinden machen zwar eine Ausschreibung, wenn intern keine geeignete Person gefunden werden kann. Aber es ist nicht zwingend.“
Ebenso wenig muss ein Finanzverwalter „studiert“ sein. „Die wenigsten haben ein wirtschaftliches Studium absolviert.“ Viele hätten eine kaufmännische Ausbildung erhalten, etwa in einer Handelsakadamie. Laut Salcher könne auch grundsätzlich jeder, der ein paar Jahre in der Buchhaltung tätig war, die Finanzen einer Gemeinde verwalten. (miho)