Olympia: Reaktionen zur IOC-Entscheidung 3
Pyeongchang (APA/Reuters/dpa) - Reaktionen zur IOC-Entscheidung:...
Pyeongchang (APA/Reuters/dpa) - Reaktionen zur IOC-Entscheidung:
Weitere Reaktion Alexander Schukow (Präsident des Russischen Olympischen Komitees): „Wir reden heute über die Disqualifizierung eines ganzen Landes aufgrund der durch keinerlei Belege gestützten Aussagen eines Betrügers (Anm.: Kronzeuge Grigori Rodschenkow), der in ein fremdes Land geflohen ist.“
Josef Fendt (Präsident des internationale Rodel-Verbands/FIL): „Die russischen Rennrodler haben sich nach unseren Erkenntnissen nichts zuschulden kommen lassen. Deshalb bin ich froh, dass sie unter den vom IOC bestimmten Voraussetzungen in Korea an den Start gehen dürfen. Die FIL hat zusätzliche, gezielte Kontrollen bei den Russen durchführen lassen. Da gab es keine positiven Fälle. Aus diesem Grund finde ich es in Ordnung, dass das russische Rennrodel-Team unter bestimmten Voraussetzungen bei Olympia dabei sein kann.“
Ilja Kowaltschuk (russischer Eishockey-Star): „Wir verstehen ganz genau, dass die IOC-Entscheidung reine Politik ist, und wir verstehen, gegen wen sie gerichtet ist. Es war klar, dass es solch eine Entscheidung geben wird. Aber wenn die Sportler dorthinfahren, dann wird es das Land einen. Alle sauberen Sportler sollen hinfahren.“
Tiger Shaw (Präsident des US-Ski- und Snowboard-Verbandes/USSA): „Wir begrüßen die Entscheidung des IOC, da sie ein starkes Bekenntnis zur Wichtigkeit eines sauberen Sports und eine Unterstützung sauberer Athleten ist. Wir haben für unsere Athleten die Verpflichtung, für Fairness im Sport zu kämpfen, für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Athleten einzutreten und das saubere Erscheinungsbild unseres Sports zu schützen. Wir erwarten nun das FIS-Council-Meeting, bei dem die IOC-Entscheidung und die Auswirkung auf den russischen Skiverband, seine FIS-Mitglieder, Funktionäre und Athleten bewertet wird.“