Bub hofft auf lebensrettende Stammzellen
Zams – Der vierjährige Leukämie-Patient Max aus der Steiermark leidet an „Septischer Granulomatose“. Es handelt sich um eine sehr seltene Er...
Zams –Der vierjährige Leukämie-Patient Max aus der Steiermark leidet an „Septischer Granulomatose“. Es handelt sich um eine sehr seltene Erbkrankheit des Immunsystems. Ohne Behandlung kann diese Krankheit für den Buben tödlich enden.
Das Rote Kreuz Landeck hatte vom Schicksal des Buben erfahren – über den gemeinnützigen Verein „Leukämiehilfe Österreich – Geben für Leben“. Rasch stand für das Team mit Obmann Christian Klimmer fest: „Mit einer so genannten Stammzellen-Typisierungsaktion kann dem Vierjährigen möglicherweise geholfen werden.“
Die Aktion findet morgen Freitag, 8. Dezember, von 11 bis 16 Uhr im Bezirksrettungsheim in Zams statt. Personen zwischen 17 und 45 Jahren, Körpergewicht mindestens 50 Kilo, sind aufgerufen, einen Tropfen Blut zu spenden. „Es geht darum, einen Spender mit einer DNA zu finden, die für den kleinen Max passt“, erläuterte Geschäftsführer Paul Errath.
Für den Aktionstag hat das Rotkreuz-Team umfangreiche Vorbereitungen getroffen. „40 Mitarbeiter inklusive fünf Pflegefachassistentinnen sowie unsere Notärztin Petra Heppke sind ehrenamtlich im Einsatz“, so Errath. Die Auswertung des Bluttropfens erfolgt im Krankenhaus. Die Initiatoren hoffen, dass sich bei den Blutspendern die richtigen Stammzellen finden. Beim Aktionstag in Zams werden zudem Stammzellen für einen 66-jährigen Leukämie-Patienten gesucht. (hwe)