Paralympics: IPC vor Entscheidung über Verlängerung von Russen-Sperre
Pyeongchang (APA/dpa) - Das Internationale Paralympische Komitees (IPC) will am 22. Dezember eine Entscheidung zu einem möglichen Ausschluss...
Pyeongchang (APA/dpa) - Das Internationale Paralympische Komitees (IPC) will am 22. Dezember eine Entscheidung zu einem möglichen Ausschluss Russlands bei den Paralympics 2018 in Pyeongchang treffen. Das IPC habe die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im Zuge des russischen Dopingskandals zur Kenntnis genommen.
„Mit Blick auf die paralympische Bewegung wird sich das IPC-Präsidium am 19. Dezember treffen und über die derzeitige Suspendierung des russischen paralympischen Komitees diskutieren“, teilte ein IPC-Sprecher auf Anfrage mit. Eine Entscheidung werde am 22. Dezember veröffentlicht.
Im Gegensatz zum IOC hatte das IPC Russland wegen des mutmaßlich staatlich orchestrierten Dopingsystems bereits bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro ausgeschlossen. Seitdem ist der russische Verband suspendiert.
Die IPC-Entscheidung werde unabhängig von den Maßnahmen des IOC getroffen, stellte der Verband klar. Am Dienstag hatte das IOC beschlossen, dass unbelastete russische Athleten in Südkorea nur unter neutraler Flagge starten dürfen.