Vorpremiere führt in die Vergangenheit
Imst – Heute startet österreichweit „Der Mann aus dem Eis“, ein Film von Felix Randau, in den Kinos. In der Landeshauptstadt und im „Ötzi-Be...
Imst –Heute startet österreichweit „Der Mann aus dem Eis“, ein Film von Felix Randau, in den Kinos. In der Landeshauptstadt und im „Ötzi-Bezirk“ Imst bat man allerdings zur Vorpremiere, wobei sich der Regisseur in Imst nach der Vorstellung den Publikumsfragen und dem freien Meinungsaustausch stellte. Mit großem Interesse folgte auch eine starke Delegation aus dem Ötztal der Aufführung des Streifens. „Es gibt bereits eine Fülle von Dokumentationen über die Gletschermumie“, betonte Randau, „der Film ist eine fiktive Darstellung von Ereignissen, wie sie stattgefunden haben könnten.“
Zu den größten Herausforderungen zählt der Regisseur die Auswahl der Drehorte, findet man heute doch nur noch wenige Plätze ohne moderne Infrastruktur. Außerdem wollte man so weit wie möglich an Originalschauplätzen drehen. Fündig wurde man in Kärnten, Nord-, Ost- und Südtirol. „Die Auswahl der Schauplätze erfolgte maßgeblich nach der Höhe der Förderungen“, bekannte der Filmemacher.
Durchaus angetan zeigten sich Vorstand, Geschäftsführer und Mitarbeiter des Ötzi-Dorfs in Umhausen vom Kinofilm. „Wir legen besonderen Wert auf eine korrekte Präsentation des Lebens in der Jungsteinzeit auf wissenschaftlicher Basis“, erklärte GF Leonhard Falkner, „mit der Möglichkeit, durch eigenes Erleben einen Eindruck von der Jungsteinzeit zu gewinnen.“ Falkner zeigte sich deshalb von Randaus gelungener filmischer Umsetzung emotionaler Aspekte des Themas „besonders beeindruckt“. (tp)