Tirol

Skiwelt investierte in 40 Jahren eine halbe Milliarde Euro

© Michael Mader

Im Jahr 1977 kam es rund um die Hohe Salve zum Zusammenschluss von sechs Skigebieten zum „Skigroßraum Wilder Kaiser“.

Von Michael Mader

Söll, Hopfgarten –Auf der Hohen Salve, umringt von den Orten, die sich vor nunmehr 40 Jahren vorerst zum Skigroßraum Wilder Kaiser und schlussendlich zur Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental zusammengeschlossen haben, trafen sich gestern die Geschäftsführer der Bergbahnen zu einer kleinen Jubiläumsfeier.

Aber auch damalige Gründerväter wie etwa Hans Haselsberger aus Scheffau, Leonhard Oberleitner aus Going und Georg Winkler aus Ellmau waren gekommen. „Bei der Seilbahntagung im Ötztal haben sie damals gesagt, dass wir spinnen, weil wir uns gegenseitig die Liftkarten anerkennen“, erinnert sich Haselsberger an die Anfangszeiten. „Wenn das schiefgegangen wäre, hätte ich mit meiner Familie ausziehen können“, merkt Winkler an.

Geworden ist es allerdings eine Erfolgsgeschichte: Kein Jahr verging ohne Verbesserungen. In den vergangenen 40 Jahren wurde eine halbe Milliarde Euro in die Bergbahnen investiert. Im Winter sind mittlerweile 500 Mitarbeiter angestellt, 250 davon sogar ganzjährig.

„Unsere Höhenlage ist ja eher bescheiden und wir haben uns nie mit den Preisen, sondern mit der Qualität mit den anderen konkurrenziert“, ist Haselsberger stolz. Das bestätigt auch Anita Baumgartner vom Skiwelt-Marketing: „Im Herbst wurde erstmalig der Ökologiepreis bei den ,The Telegraph World Snow Awards‘ an ein Skigebiet vergeben und die Skiwelt hat gewonnen.“

Aber auch heuer investiert die Skiwelt 6,5 Millionen Euro: Unter anderem in die Weltneuheit eines Pistenschnee-Messsystems. Mittels GPS wird die Schneeauflage aller Pisten bis auf wenige Zentimeter genau ermittelt und teilt den Pistenraupenfahrern in Echtzeit mit, wie viel Schnee sich gerade unter ihren Geräten befindet. So kann jeder Meter punktgenau mit der richtigen Menge Schnee versorgt werden – nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Ein Quantensprung im Schneemanagement, urteilt die Skiwelt-Mannschaft.

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