EU mahnt Österreich wegen alternativer Treibstoffe
Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat Österreich gemahnt, weil die Republik bisher Mindestanforderungen für den Aufbau einer Infrastruktur f...
Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat Österreich gemahnt, weil die Republik bisher Mindestanforderungen für den Aufbau einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe nur teilweise umgesetzt hat. Dabei geht es um EU-Vorschriften für Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsstationen für Erdgas und Wasserstoff, wie die EU-Behörde am Donnerstag mitteilte.
Die EU-Vorschriften seien „unerlässlich, um die Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl zu verringern, die Umweltbelastung durch den Verkehr zu begrenzen und so zur Umsetzung der EU-Strategie für emissionsarme Mobilität beizutragen“, so die Kommission. Die Richtlinie hätte bis 18. November 2016 umgesetzt werden müssen. Österreich habe nur eine Teilumsetzung gemeldet. Wenn Österreich die Bedenken der EU-Kommission binnen zwei Monaten nicht aus dem Weg räumt, kann die EU-Kommission vor dem EU-Gerichtshof klagen.