Fatah-Vertreter: US-Vize-Präsident Pence ist nicht willkommen

Ramallah/Washington (APA/Reuters) - Dem ranghohen Fatah-Mitglied Jibril Rajoub zufolge wird es in diesem Monat anders als geplant kein Treff...

Ramallah/Washington (APA/Reuters) - Dem ranghohen Fatah-Mitglied Jibril Rajoub zufolge wird es in diesem Monat anders als geplant kein Treffen zwischen US-Vize-Präsident Mike Pence und Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) geben. Pence sei „in Palästina nicht willkommen“, sagte Rajoub am Donnerstag. Pence habe um ein Treffen am 19. Dezember in Bethlehem gebeten. „Solch ein Treffen wird nicht stattfinden.“

Unterdessen versicherte das US-Präsidialamt, die Entscheidung über die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt sei kein Signal dafür, dass die USA sich aus dem Nahost-Friedensprozess zurückziehen. Die USA seien der einzige Staat, der Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkenne. Man wisse von keinem anderem Land, das dies plane, verlautete außerdem aus dem Weißen Haus.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan äußerten sich in einem Telefonat „sehr besorgt“ über die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump bezüglich Jerusalem. Es dürfe keine weitere Eskalation der Spannungen im Nahen Osten geben, darüber seien sich Putin und Erdogan einig, erklärte das Präsidialamt in Moskau.