Kleinkinder in Kärnten mussten nach Bränden zur Kontrolle ins Spital
Zwei Mütter und insgesamt vier Kleinkinder mussten nach zwei Bränden vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Klagenfurt/Ferlach – Nach zwei Bränden in Kärnten haben am Donnerstag mehrere Kleinkinder in Krankenhäuser gebracht werden müssen: In Ferlach dürfte bei einem Elektroheizkörper ein Feuer ausgebrochen sein. Ein Nachbar löschte die Flammen, doch die 34-jährige Mutter und ihre drei Kinder atmeten das Löschpulver ein. In Klagenfurt brannte Essen am Herd an und qualmte. Mutter und Tochter atmeten die Rauchgase ein.
Der Brand in Ferlach war am Nachmittag im Schlafzimmer einer Wohnung eines Mehrparteienhauses ausgebrochen. Die Bewohnerin bemerkte die Flammen und rief ihren Nachbar um Hilfe. Der brachte die Flammen mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle, doch sowohl die 34-Jährige als auch ihre Kinder im Alter von einem, drei und vier Jahren waren in unmittelbarer Nähe. Sie wurden vorsorglich zur Kontrolle in das Klinikum Klagenfurt gebracht.
Das Feuer in einer Wohnung in Klagenfurt war ebenfalls am Nachmittag ausgebrochen. Dort hatte die 25-jährige Mutter jedoch eine Speise am eingeschalteten Herd vergessen. Nachdem sie die Küche kurz verlassen hatte, brannte das Essen an und der Qualm breitete sich aus. Die gerufene Feuerwehr durchlüftete die gesamte Wohnung. Die Mutter und ihre vierjährige Tochter mussten ebenfalls zur Kontrolle in das Klinikum Klagenfurt. (APA)