Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich im Plus
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Asien und Australien haben am Freitag einheitlich mit Kursgewinnen geschlossen. Der Nikkei-225 in Tokio stie...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Asien und Australien haben am Freitag einheitlich mit Kursgewinnen geschlossen. Der Nikkei-225 in Tokio stieg um 1,39 Prozent auf 22.811,08 Punkte und knüpfte damit an seine Vortagesgewinne an.
Der Hang Seng in Hongkong legte ebenfalls klar um 1,19 Prozent auf 28.639,85 Einheiten zu. In Mumbai stieg der indische Leitindex Sensex 30 um 0,91 Prozent auf 33.250,30 Zähler.
Etwas weniger deutlich fielen die Kursauschläge in Shanghai und Sydney aus. Der Shanghai Composite gewann 0,55 Prozent auf 3.289,99 Punkte. Der australische All Ordinaries legte 0,27 Prozent auf 6.077,40 Einheiten zu.
Gute Vorgaben aus den USA stützen die Börsen in Asien. In New York hatten sowohl der Dow Jones und der S&P-500 als auch der Technologieindex Nasdaq Composite zugelegt.
Zudem fielen japanische Wachstumsdatum besser aus als erwartet. Japans Wirtschaft ist im dritten Quartal stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent, wie die Regierung am Freitag bekannt gab. In einer ersten Schätzung war sie noch von 0,3 Prozent ausgegangen. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet.
Außerdem hat sich auch Chinas Außenhandel hat im November überraschend stark entwickelt. Die Exporte stiegen auf Dollar-Basis im Vergleich zum November des Vorjahres um 12,3 Prozent. Noch stärker legten die Importe zu, die im Vorjahresvergleich sogar einen Sprung um 17,7 Prozent verzeichneten. Beide Werte zogen damit deutlich stärker an als Experten erwartet hatten.
Erst nach Handelsschluss wurde bekannt, dass sich die Europäische Union und Japan sich auf ein umfassendes Freihandelsabkommen geeinigt haben. Die letzten noch offenen Punkte seien ausgeräumt worden, teilte die auf EU-Seite für die Verhandlungen zuständige EU-Kommission mit. Das Abkommen werde im Idealfall vor der Europawahl 2019 in Kraft treten können.