US-Börsen eröffnen nach Arbeitsmarktbericht höher

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag nach der Veröffentlichung von guten Zahlen vom Arbeitsmarkt höher eröffnet. Sie knüpften dam...

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag nach der Veröffentlichung von guten Zahlen vom Arbeitsmarkt höher eröffnet. Sie knüpften damit direkt an ihre Vortagesgewinne an.

Gegen 15.45 Uhr gewann der Dow Jones 0,20 Prozent auf 24.260,26 Zähler. Der marktbreite S&P-500 stieg um 0,36 Prozent auf 2.646,49 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite legte 0,73 Prozent auf 6.862,57 Einheiten zu.

In der US-Wirtschaft sind im November überraschend viele Stellen entstanden. Die Regierung in Washington meldete 228.000 neue Jobs. Experten hatten mit lediglich 200.000 gerechnet. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote verharrte im November bei 4,1 Prozent. Damit ist die von der US-Notenbank Fed angestrebte Vollbeschäftigung de facto erreicht. Allerdings hinkte die Lohnentwicklung weiter hinterher, was die Aussichten auf eine anziehende Inflation trübt.

Auf Unternehmensseite lagen Nachrichten zu Pfizer vor. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus Kreisen berichtete, bereite das Pharmaunternehmen den Verkauf des Geschäfts mit rezeptfreien Medikamenten vor. Eine endgültige Entscheidung über einen Verkauf der Sparte, der dem Vernehmen nach zwischen 15 und 20 Millliarden US-Dollar erzielen könnte, solle aber erst 2018 getroffen werden. Im Eröffnungshandel reagierten die Aktien jedoch kaum und notierten zuletzt um geringfügige 0,03 Prozent tiefer.

Fester notierten hingegen die Anteilsscheine von Microsoft, die mit einem Plus von 1,95 Prozent den Dow Jones anführten. Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Kaufempfehlung für die Aktien bestätigt. Die Analysten erwarten deutliches Margenpotenzial für die Cloud-Plattform Azure und den gesamten Softwarekonzern.

Im S&P-500 gaben Ford-Aktien unterdessen um 0,36 Prozent nach. Der zweitgrößte US-Autohersteller will Elektroautos entgegen früherer Pläne nun doch in Mexiko produzieren, wie Manager Jim Farley dem „Wall Street Journal“ verriet. Im Jänner hatte der Konzern noch verkündet, sein Werk Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan zur Hauptfertigungsstätte für E-Autos zu machen.

An der Technologiebörse Nasdaq sprangen die Aktien von Trivago um 5,86 Prozent nach oben. Die Analysten der Deutsche Bank haben ihre Anlageempfehlung für den Online-Hotelvermittler von „Hold“ auf „Buy“ erhöht.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA354 2017-12-08/15:48