Trump: Wells Fargo kommt nicht um Strafzahlungen herum

Washington/San Francisco (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat Berichte über eine mögliche Straffreiheit für die Großbank Wells Farg...

Washington/San Francisco (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat Berichte über eine mögliche Straffreiheit für die Großbank Wells Fargo im Skandal um angeblich unrechtmäßige Baudarlehen zurückgewiesen. Die Strafen würden „wenn überhaupt, deutlich verschärft“, erklärte Trump am Freitag auf Twitter. Zwar werde er Vorschriften lockern. Wer jedoch beim Schummeln erwischt werde, müsse mit schweren Strafen rechnen.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, die Verbraucherbehörde CFPB lege eine Millionenforderung an das skandalgeplagte Institut auf Eis. Es war unklar, ob sich Trump auf den Reuters-Bericht bezog.

Der amtierende CFPB-Behördenleiter Mick Mulvaney hat angekündigt, ausstehende Entscheidungen seines Vorgängers auf den Prüfstand zu stellen, darunter auch die zu Wells Fargo. Der von Trump eingesetzte Republikaner Mulvaney hatte sich bereits als Abgeordneter kritisch über die CFPB geäußert, die er unter anderem als „Witz“ bezeichnete.

Wells Fargo hatte im Oktober angekündigt, Hauskäufer zu entschädigen, denen die Bank fälschlicherweise bestimmte Gebühren berechnet habe. Die drittgrößte Bank der USA ist auch in einen Skandal um Phantomkonten verwickelt.

~ ISIN US9497461015 WEB http://www.wellsfargo.com ~ APA406 2017-12-08/18:21