Alpenvolleys nach Sieg zurück im Plansoll
Nach den Niederlagen gegen Herrsching und Berlin gab es daheim gegen Lüneburg wieder einen 3:0-Sieg (25:20, 25:21, 25:20) für die Alpenvolleys.
Von Daniel Suckert
Innsbruck — Da sprang sogar der sonst so besonnene Hypo-Headcoach Stefan Chrtiansky vor Freude in die Luft und ballte die Fäuste: Der Block-Punkt im zweiten Satz zur 23:20-Führung war ganz nach seinem Geschmack. Vor allem, weil seine Volleyballer kurz vorher einen Sieben-Punkte-Rückstand wettmachen mussten. Das hatte man geschafft. Und nur wenige Momente später stellten die Tiroler eine verdiente 2:0-Satzführung her.
Der Freudenausbruch von Headcoach Chrtiansky hatte einen besonderen Grund. Nach den Niederlagen gegen Herrsching und Berlin war der Heimsieg am Samstagabend Pflicht. Und da tat das 3:0 und die drei Punkte natürlich sehr gut. „Das war sehr wichtig", sprach Manager Hannes Kronthaler nicht lange um den heißen Brei herum.
Der kurze Durchhänger vor rund 1000 Zuschauern im zweiten Satz blieb die Ausnahme. Sowohl in Satz eins wie auch im dritten und letzten überzeugten die Alpenvolleys mit einer starken Annahme und einem überzeugenden Block. Kronthaler: „Wenn bei uns die Annahme stimmt und der Block so agiert, wie wir es können, dann ist es schwer, gegen uns zu punkten."
Lange durchschnaufen können die Dunkelblauen aber nicht: Bereits in einer Woche wartet das Duell gegen Frankfurt mit Österreichs Nationalcoach Michael Warm an der Outlinie.