Paulweber-Premiere in den steirischen Tagen
Nach dem 5:2-Heimsieg am Freitag wollen die Haie auch auswärts die Graz 99ers bezwingen.
Von Tobias Waidhofer
Innsbruck –War es nun Benni Schennach oder doch Clemens Paulweber? Der Treffer zum 3:1 der Haie beim 5:2-Sieg gegen Graz war Gegenstand einiger Diskussionen in der Tiwag-Arena. Der Spielbericht entschied sich schlussendlich für Paulweber, der den wuchtigen Schennach-Schuss noch abgefälscht haben soll.
„Clemens hat gesagt, er hat ihn berührt. Ich habe es nicht gesehen. Aber es wird schon so gewesen sein“, gönnte Schennach dem jüngeren Kollegen einen ganz besonderen Treffer. Schließlich war es der erste für den 21-Jährigen in der Erste Bank Eishockey Liga.
Das Duo stand am Freitagabend jedenfalls stellvertretend für eine starke vierte Offensiv-Linie, die Dennis Teschauer vervollständigte. Der dritte Haie-Sieg in Serie soll aber nur der Anfang gewesen sein. Schon heute (16 Uhr) folgt der nächste Auftritt: wieder gegen Graz, nur diesmal auswärts.
„Jetzt kommt die Crunchtime. Wir müssen weiter Punkte einfahren“, weiß Schennach. Am besten schon heute. Schließlich wartet in den vier Spielen danach zweimal Liga-Dominator Vienna Capitals. Gewinnen die Innsbrucker heute erneut gegen Graz, hätte man den direkten Play-off-Kontrahenten aus der Steiermark bereits auf acht Punkte distanziert. Doch Headcoach Rob Pallin warnt: „Graz ist vor eigenem Publikum sicher noch stärker. Vor allem ihr Powerplay ist brandgefährlich, das haben sie auch in Innsbruck gezeigt. Es wird ein harter Kampf.“
Einer, der diesen sicher aufnehmen wird, ist Kapitän Tyler Spurgeon. So wie immer. „Tyler ist ein Vorbild auf allen Ebenen, er ist das Um und Auf in unserem Team“, streute auch Pallin dem 31-Jährigen, der sich am Freitag nicht nur als Doppeltorschütze hervorgetan hatte, Rosen.