Daheim macht es den Alpenvolleys doch am meisten Spaß
Mit dem 3:0-Pflichterfolg gegen Lüneburg erfüllten die Volleyballer der Hypo Tirol Alpenvolleys die geforderte Pflicht. Jetzt wartet der ÖVV-Teamchef.
Von Daniel Suckert
Innsbruck –Drei Spiele, drei Siege – besser geht’s in der USI-Halle nicht. Das freut auch Headcoach Stefan Chrtiansky, der am Tag nach dem 3:0-Erfolg den Sonntag relaxt vor dem Fernseher verbrachte: „Dasselbe wollen wir nun am Wochenende in Unterhaching vollbringen. Da haben wir das Cup-Spiel leider gegen Herrsching verloren.“ Hypo schob sich mit dem Erfolg auf Rang sechs vor.
Bevor es allerdings am Sonntag (18 Uhr, Unterhaching) gegen Frankfurt, die Truppe von Österreichs Nationalteamchef Michael Warm, geht, gilt es für die Dunkelblauen die letzten Spiele aufzuarbeiten. Chrtiansky: „Die Punkte, die wir gegen Herrsching und Berlin liegen lassen haben, die wollte ich unbedingt gegen Lüneburg holen. Das ist uns gelungen.“
Wieder einmal ausschlaggebend dafür war die ausgezeichnete Block-Leistung der Chrtiansky-Truppe. Und alles natürlich gut garniert mit den starken Leistungen von Aufspieler Danilo Gelinski, der am Samstagabend zum „Spieler des Spiels“ gewählt wurde.
Mit dem erarbeiteten Selbstvertrauen geht es jetzt gegen Frankfurt. Gegen den Liga-Mitfavoriten erwartet sich der slowakische Coach der Alpenvolleys die nächsten Zähler. „Ob einen, zwei oder drei werden wir noch sehen, aber anschreiben will ich in jedem Fall“, ergänzte der Ruhepol an der Outlinie.