Österreich im November mit achthöchster Inflation in EU

Brüssel (APA) - Österreich lag auch im November bei der Inflationsrate (HVPI) mit 2,4 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt von 1,8 Proz...

Brüssel (APA) - Österreich lag auch im November bei der Inflationsrate (HVPI) mit 2,4 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt von 1,8 Prozent. Insgesamt war es die achthöchste Teuerung in der EU, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Montag hervor. Spitzenreiter ist Estland mit 4,5 Prozent. Schlusslicht im November war Zypern mit nur 0,2 Prozent.

Nach nationaler Berechnungsweise der Statistik Austria betrug die Inflation in Österreich im November 2,3 Prozent. Der für die Eurozonen-Vergleiche ermittelte Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) legte um 2,4 Prozent zu.

Hinter Estland folgen Litauen (4,2 Prozent), Großbritannien (3,1 Prozent), Lettland (2,7 Prozent), Rumänien und Ungarn (je 2,6 Prozent), Tschechien (2,5 Prozent), ÖSTERREICH (2,4 Prozent), Belgien und Slowakei (je 2,1 Prozent), Luxemburg und Polen (je 2,0 Prozent) sowie Bulgarien und Schweden (je 1,9 Prozent).

Genau im EU-Durchschnitt lagen Deutschland, Spanien und Portugal (je 1,8 Prozent). Darunter rangieren Kroatien (1,6 Prozent), Malta und Niederlande (je 1,5 Prozent), Slowenien (1,4 Prozent), Dänemark (1,3 Prozent), Frankreich (1,2 Prozent), Italien und Griechenland (je 1,1 Prozent), Finnland (0,9 Prozent), Irland (0,5 Prozent) und Zypern (0,2 Prozent).

Der stärkste Preistreiber im Euroraum kam von Kraftstoffen für Verkehrsmittel (+0,21 Prozentpunkte), Flüssige Brennstoffe (+0,07 Prozentpunkt) sowie Milch, Käse und Eier (+0,05 Prozentpunkte). Die größten Verbilligungen gab es bei der Telekommunikation (-0,11 Prozentpunkte), den Bekleidungsartikel (-0,07 Prozentpunkte) und dem Sozialschutz (-0,04 Prozentpunkte).

( 1271-17, Format 88 x 176 mm)