Ansturm auf Läden wegen Gutscheinen und Abverkauf
Innsbruck – Die zweite Runde des Weihnachtsgeschäftes hat gestern begonnen. Auch heuer war der erste Werktag nach Weihnachten wieder einer s...
Innsbruck –Die zweite Runde des Weihnachtsgeschäftes hat gestern begonnen. Auch heuer war der erste Werktag nach Weihnachten wieder einer stärksten Shoppingtage des Jahres. Der Ansturm auf die Geschäfte in den Tiroler Einkaufmeilen dürfte sich aber auch in den kommenden Tagen fortsetzen, sind die Manager der Innsbrucker Einkaufszentren überzeugt.
„Der 27. und 28. Dezember gehören zu den stärksten Einkaufstagen des Jahres“, sagt Markus Siedl, Center-Manager im Innsbrucker Sillpark. Denn auch wenn Weihnachten vorbei ist, profitiert der Handel noch immer vom Geschäft rund um das Christkind. Zehn Prozent des gesamten Weihnachtsgeschäftes werden in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gemacht. Grund dafür sind einerseits die vielen Einkaufsgutscheine und Geldgeschenke zu Weihnachten, zudem locken viele Geschäfte bereits mit Schlussverkaufspreisen. „Die Läden gehen voll mit. Teilweise gibt es 70 Prozent“, sagt Siedl. Auch die gestiegene Konsumlaune der Tiroler sei spürbar. „Es dürfte heuer mehr los sein als im Vorjahr“, sagt der Center-Manager.
Auch im Kaufhaus Tyrol sei der Andrang bereits am Morgen groß gewesen, berichtet Center-Manager Sebastian Schneemann: „Man merkt, jetzt ist Sale angesagt. Es wird Platz für die neue Frühjahrskollektion gemacht. Man sieht überall Schilder mit minus 30 oder minus 50 Prozent.“ An durchschnittlichen Einkaufstagen zählt das Kaufhaus Tyrol rund 20.000 Kunden; gestern dürften es mehr als 35.000 gewesen sein. In den kommenden Tagen sollte es laut Schneemann in dieser Tonart weitergehen. „Bis zum Sechsten haben die Händler ein richtig gutes Nachweihnachtsgeschäft.“
Besonders groß war heuer der Andrang auf die jährliche Rabatt-Aktion der Elektronik-Ketten Media Markt und Saturn. Frühaufsteher konnten ab sechs Uhr Früh stark verbilligte Fernseher, Handys und Tablets erstehen. Laut Gerhard Moser, Geschäftsführer im Media Markt in Innsbruck, warteten zur frühen Stunde bereits 350 Kunden auf Einlass. Zu einer wahren Rabatt-Schlacht wuchs die Aktion in einem Wiener Einkaufstempel aus: Schnäppchenjäger sorgten dort in einer Media-Markt-Filiale im Gerangel um verbilligte Waren für Schäden im vierstelligen Bereich. (ecke)